Clickertraining


Clicker

Clicker-Training gehört für mich zu den Grundlagen, die jeder Kursteilnehmer bei mir lernt. Ob er nachher mit dem Clicker arbeiten möchte oder nicht, bleibt jedem selber überlassen. Da die Erfolge, die ich über das Clickern erziele, für sich sprechen, empfehle ich jedem, sich eine Zeit lang darauf einzulassen und sich erst dann ein Urteil zu bilden.
Natürlich biete ich auch reine Clicker-Anfänger-Kurse an.

 

Was ist Clickern überhaupt?
Der Mensch erzeugt mit einer kleinen Kunststoffbox mit Metallplättchen, ähnlich einem Knackfrosch für Kinder, ein Geräusch (Klick!). Dieses Geräusch hat für den Hund zunächst einmal keine Bedeutung. Über klassische Konditionierung wird diesem Geräusch eine Bedeutung zugefügt, denn nach jedem Klick erfolgt eine Belohnung. Wenn der Hund dies verstanden hat, wird der Klick zu einem Signal, was bedeutet: „Jawohl, richtig gemacht! Jetzt folgt die Belohnung.“
Nun kann ich mit meinem Hund mit Klick + Belohnung Dinge erarbeiten, ohne mit Futter in der Hand zu locken (Futter wird erst nach dem Klick aus der Tasche gezogen). Da der Klick das richtige Verhalten im exakten Moment markiert, habe ich genug Zeit, anschließend die Belohnung heraus zu holen.

 

Vorteile des Clickerns:

  1. schnelle und präzise Belohnung von Verhalten
  2. bewußteres Umgehen mit dem Clicker als mit der Stimme
  3. keine Stimmungsschwankungen
  4. deutlich größere Lerngeschwindigkeit beim Hund bei richtigem Einsatz
  5. Hunde schalten beim Clickern automatisch in den Arbeitsmodus, wenn sie oft genug geclickert werden

Einmal clickern heißt übrigens nicht immer clickern. Ich clickere nur, um gezielt Dinge aufzubauen, zu verbessern etc und nicht ständig.

Frühförderung mit dem Clicker


Hier Nicole mit Blue (16) Wochen beim Training mit dem Bodentarget