Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ab wann kann ich mit meinem Welpen in die Welpengruppe kommen?
Sie können mit Ihrem Welpen kommen, wenn der Hund ca. 1 Woche bei Ihnen ist, weiß wer seine Bezugspersonen sind und seinen Namen kennt. Voraussetzung ist, dass der Hund gesund ist und die erste Grundimpfung erhalten hat.
Selbstverständlich werden ihnen die meisten Tierärzte oder Züchter raten müssen, bis zur Vollendung der Grundimmunisierung zu warten, damit der Hund vollen Impfschutz hat. Der große Nachteil ist, dass der Hund dann mindestens 12 Wochen alt ist und er meist schon 4 Wochen bei Ihnen ist. In dieser Zeit schleichen sich oft bereits große Fehler ein. Anstecken mit Krankheiten kann sich Ihr Hund übrigens auf jeder Hundewiese.
Bis zu welchem Alter geht das Welpentraining?
Es gibt hier keine feste Grenze, da die Reife vom einzelnen Hund und seiner Rasse abhängig ist. Grundsätzlich kann man sich aber folgendes ausrechnen: Wenn ein Hund mit 9 oder 10 Wochen mit dem Welpentraining beginnt, dann ist er 19 oder 20 Wochen, wenn der Kurs vorbei ist. Anschließend können sie an einer Junghundegruppe teilnehmen. Manche Gruppen bleiben vom Welpenalter bis zu 2 Jahren zusammen und trainieren aus Spaß an der Freud immer weiter. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Sind in den Welpengruppen große und kleine Hunde zusammen?
Ja. Auf unseren Straßen gibt es auch keine Gruppen mit nur kleinen oder nur großen Hunden. Ich achte allerdings darauf, dass die Gruppen von der Altersstruktur so homogen sind, dass kein Hund unter Dauerstress gerät. Die Großen sollen lernen mit den Kleinen vorsichtig umzugehen und die Kleinen sollen lernen, dass große Hunde sehr nett sein können. Gerade bei den sehr Kleinen dauert das oft ein bisschen länger. Dafür hat man aber später einen souveränen Kleinhund, der nicht panisch alle anbellen muss. Auch sein Mensch erhält dadurch Sicherheit.
Wie belohne ich meinen Hund?
Gehe ich mit meinem erwachsenen Hund oder meinem rüpeligen Junghund besser ins Einzel- oder ins Gruppentraining?
Das kommt ganz auf den Hund und seinen Trainingsstand an. Gruppentraining dient der Vertiefung von gelerntem und dem gemeinsamen Erarbeiten von Neuem. Jetzt stellen Sie sich mal eine Gruppe von 6 Hunden vor, die die ganze Stunde nur eines wollen und dies auch klar zum Ausdruck bringen: Spielen oder Kämpfen! Ich weiß nicht, wer dann mehr gestresst ist: Sie, ich oder die Hunde? Tatsache ist, dass ich nur dann in einer Gruppe arbeiten kann, wenn die teilnehmenden Hunde, in der Lage und gewillt sind, sich eine Zeit lang auf Ihren Besitzer zu konzentrieren. Ist dies selbst ohne oder mit wenig Ablenkung nicht der Fall, empfehle ich zunächst ein paar Einzelstunden und eine anschließende Integration in eine Gruppe.
Halsband oder Brustgeschirr?
Ich halte dies so: Grundsätzlich ist bei mir beides erlaubt. Da die Hunde an der normalen Leine locker gehen lernen sollen und die Korrektur ohne Ruck geschieht, spricht nichts gegen ein Halsband. Zieht ein Hund bereits massiv an der Leine, muß er ein Brustgeschirr tragen. Beim Training mit der Schleppleine oder beim Fährten ist ebenfalls ein Brustgeschirr Pflicht. In der Welpengruppe ziehe ich grundsätzlich ein einfaches Halsband vor, da andere Welpen sich hier nicht so leicht verhaken können.
Welche Leine benutze ich?
Auf jeden Fall keine Flexileine (ausziehbare Leine). Diese bewirkt, daß der Hund lernt: je mehr ich ziehe, um so besser komme ich voran. Das möchten wir ja gerade nicht. Ich benutze gerne eine verstellbare 2-Meter-Leine mit 2 Karabinern und mehreren Ringen.
Als Schleppleine empfehle ich für größere Hunde die im Handel erhältlichen Gurtschleppleinen in 2 cm Breite. Ziehen Sie bitte Handschuhe an, um die Verletzungsgefahr zu mindern. Für sehr große Hunde gibt es außerdem Ruckdämpfer. Bei kleinen Hunden fragen Sie mich bitte nach Bezugsadressen, da die im Handel erhältlichen gängigen dünnen Schleppleinen sich sehr leicht verknoten und damit unbrauchbar sind. Alternativ können ggf. auch Seile aus dem Bergsportbedarf verwendet werden.
Muß ich in Ihrer Hundeschule mit Clicker arbeiten?
Clickern ist ein „Kann“, kein „Muß“. Wenn Ihr Timing gut genug ist, werden Sie sicher auch ohne Clicker arbeiten können. Trotzdem kann ich den Clicker zumindest für zeitweise Verbesserung von Trainingssequenzen nur empfehlen.